Wirkstoffe:
Allantoin
Chlorophyll
Cholin
Gerbstoffe
Schleimstoffe
Rosmarinsäure
Wirkung:
beschleunigt Heilung bei Knochenbrüchen
Blutergüsse
Bronchitis
Darmentzündungen
Gedächtnisschwäche
entzündungshemmend
konzentrationsfördernd
Krampfadern
offene Wunden
Rheuma
Rippenfellentzündungen
schmerzlindernd
Schuppenflechte/Psoriasis
Verstauchungen
Venenentzündungen
Zerrungen
Anwendung:
Tee:
100 g Wurzeln - in 1 l Wasser kochen - nach 10 Min. abseihen. Tägl. 2 Tassen trinken
Umschläge:
Tuch mit Tee tränken und mehrmals tägl. auf entzündete Stelle legen.
3 EL Beinwell mit warmen Wasser zu breiiger Masse verrühren - auf entzündete Stelle auftragen - 1 Std. einziehen lassen.
Saft:
frische Blätter mit Wasser übergießen, bis sie gerade bedeckt sind. Nach ca. 4 Stunden alles im Mixer zerkleinern und abseihen. Z.B. mit etwas Karotten- oder Tomatensaft mischen und 1 Glas zum Frühstück oder vor anstrengender geistiger Arbeit zu sich nehmen.
Den Saft nicht länger als 10 Stunden lagern!
Interessantes:
Die Pflanze wurde bereits im Altertum zur Heilung von Knochenbrüchen verwendet.
Der Wirkstoff Allantoin wird auch von Fliegenmaden ausgeschieden. Das erklärt, warum man Behandlungserfolge damit erzielte, wenn man die Ausscheidungen der Maden auf offene Wunden rieb respektive die Tiere lebend gewähren ließ.
Isoliertes Allantoin ist weniger wirksam als die Beinwellwurzel als Ganzes. Wieder ein Beweis dafür, daß das Ganze weit mehr ist als bloß die Summe der Einzelteile.
Sammelzeit:
März - April
September - Oktober
TIP:
Vorsicht: Nicht während der Schwangerschaft und nicht länger als 4 - 6 Wochen im Jahr anwenden!