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Hopfen


Wirkstoffe:
Ätherische Öle
Bitterstoffe
Methylbutenol
Flavonoide
Gerbstoffe
Polysaccharide

Wirkung:
Appetitmangel
Einschlafstörungen
Nervosität
Magen-Darm-Beschwerden
Menstruationsschmerzen
Blasenentzündung
sexuelle Übererregbarkeit
Wechseljahrsbeschwerden

Anwendung:
Tee:
1 TL - mit 1/4 l heißem Wasser übergießen - nach 10 - 15 Min. abseihen. 1 Stunde vor dem Schlafengehen trinken.

Badezusatz:
gleiche Menge an Hopfenzapfen und Baldrianwurzeln mit kochendem Wasser übergießen - nach 20 Min. abseihen.

Schlafstörungen:
Hopfenzapfen in ein Kissen füllen und unter das Kopfkissen legen.

Tinktur:
10 g frische Zapfen in 200 ml 70 %-igen Alkohol 7 Tage lang in einer dunklen Flasche ziehen lassen. Anschl. filtern und dunkel aufbewahren. 1 Stunde vor dem Zubettgehen 1 TL verdünnt einnehmen.

Interessantes:
Hopfen hilft zwar nicht bei Impotenz, aber wenn der Mann beim Geschlechtsverkehr übererregt ist und zu früh kommt, kann eine Hopfenbehandlung sehr hilfreich sein.

Auch Frauen in den Wechseljahren können von der Wirkung profitieren, denn einige Substanzen ähneln in ihrer Wirkung den Östrogenen und lindern Hitzewallungen, Schweißausbrüche und andere klimakterische Beschwerden.

Sammelzeit:
August - September

TIP:
Zwei Fliegen mit einem Schlag:
1.) Hopfentee (und damit ist NICHT Bier gemeint) kann die negativen Wirkungen von Nikotin zwar nicht ungeschehen machen, aber zumindest dämpfen.
2.) Weiters ist der Tee auch ein bewährtes Schlafmittel - und wer schläft, raucht nicht :-)

Ein Leintuch mit Hopfensud tränken (2 EL fr. Zapfen, 1/2 l kochendes Wasser, 10 Min. ziehen lassen, abseihen) und auf das gereinigte Gesicht gelegt, hilft bei blassem Teint und regt die Gesichtsdurchblutung an.