Wirkstoffe:
Gerbstoffe
Bitterstoffe
Wirkung:
regt Verdauung an
fördert Harnsäureausscheidung
Rheuma
Entzündungen im Mund- und Rachenraum
Kopfschmerzen
Anwendung:
Auflage (gegen müde Haut):
25 g Blüten mit 1/2 l kochendem Wasser bedecken, 10 Min. ziehen lassen, abseihen und den Rückstand auspressen. Morgens und abends ein Leinen- oder Baumwolltuch lauwarm tränken und auf das gereinigte Gesicht legen.
Tee:
3 g Blüten - mit 1/4 l heißem Wasser übergießen - nach 10 Min. abseihen. Tägl. 3 Tassen trinken.
Zum Gurgeln:
5 g Blüten - mit 100 ml kochendem Wasser übergießen. Tägl. mehrmals mit warmer Lösung spülen.
Verdauung:
60 g Blüten - in 1 l Rotwein ansetzen - gut verschlossen stehen lassen - gelegentlich aufrütteln - nach 10 Tagen abseihen. 1 Achterl pro Tag kann Ihnen solcherart niemand verbieten.
Interessantes:
Der lateinische Name leitet sich aus der griechischen Mythologie ab: Achilles wurde angeblich von einem Zentauren mit Kornblumen und anderen Heilkräutern bedeckt, um solcherart seine Wunden zu heilen.
Naturmedizinisch wird die Kornblume heutzutage fast nicht mehr eingesetzt, in erster Linie bedient sich ihrer die Naturkosmetik.
Sammelzeit:
Juni - August (die Blüten erst nach dem Trocknen vom Stängel entfernen - andernfalls verlieren sie in kürzester Zeit Farbe und Wirkstoffe)
TIP:
Die Blüten bilden eine geschmackliche und vor allem optische Bereicherung als Beigabe zu Kräutertees gegen Magen- und Darmbeschwerden.
Wer darauf angewiesen ist, Kornblumen in Getreidefeldern zu sammeln, sollte dies besser unterlassen - er würde in Folge unmittelbar alles an Chemikalien zu sich nehmen, mit dem zu unser aller Bestem das Getreide behandelt wird. Kaufen Sie die Blüten in der Apotheke - da stehen Ihre Chancen ein wenig besser.